Geschichte der ‚Copains des Alpes’

 

 

Es war einmal.....

 

Eine kleine Gruppe junger bestandener Berufsleute und Küchenchefs, verteilt auf die ganze Schweiz, die sich aber regelmässig trafen zur Geselligkeit und zum Fachsimpeln, beschlossen gemeinsam mit Auftritten an Kochkunstausstellungen das Ansehen der schweizerischen Gastronomie zu fördern. Am 1. August 1992 war es dann soweit. An der Gründungsversammlung der „ Les copains des alpes „ war der Weg für grosse Taten geebnet.

 

Der Auftakt endet mit Enttäuschung

 

Am ersten Auftritt im Oktober 92 an der IKA (Olympiade der Köche) in Frankfurt holte sich das Team mit Alex und Heinz Rufibach, Stefan Romang, Fredy Gick sowie Werner Ritter als Einzelaussteller Broncemedaillen. Dieses Abschneiden war verständlicherweise enttäuschend, wenn man in Betracht zieht, was so eine einzige Ausstellung mit dem ganzen Drum und Dran nebst dem Kochen, noch an Zeit- und Kapitalaufwand mit sich bringt. Es wurde sogar daran gedacht, die Mannschaft wieder aufzulösen.

 

Neuer Aufwind

 

Am 28. Mai 1993 anlässlich der schweizerischen Küchencheftagung in Luzern, wo sich die Küchenprofis zum Fachsimpeln und zur Geselligkeit trafen, taten sich Heinz und Alex Rufibach mit Alex Ulrich zusammen. Sie einigten sich auf einen Treff der „ Copains des alpes,,, zwecks Neuorientierung und Zusammenarbeit im Hinblick erneuter Ausstellungen.

Sie kamen alle; Stefan Romang aus Gstaad, Heinz Rufibach von Ascona, Alexander Rufibach aus Fraubrunnen, Fredy Gick aus Weggis, Andy Wiedmer aus Langnau, Werner Ritter von Bern und Alexander Ulrich von Lugano. Sie merkten schnell, dass sie alle eines gemeinsam hatten, nämlich das Flair für die Kochkunst und der ungebrochene Wille sich an Kochkunst - Austellungen und Kochwettbewerben zu profilieren. Sie gingen wacker an die Planung der nächsten Ausstellungen und gründeten die Vereinigung „ L'art culinaire des copains des alpes Suisses. Damit wollten sie dem Image entgegenwirken, bloss als eine kleine Wandergruppe zu wirken.

Diese Mannschaft konstituierte sich folgendermassen:

Team Manager; Alex Ulrich

Teamchef; Alexander Rufibach

Teamköche; Heinz Rufibach, Werner Ritter, Stefan Romang, Fredy Gick, Andy Wiedmer

 

DerAufbruch

 

An weiteren Sitzungen wurden verschiedene Kategorien-Programme ausgetüftelt und Probelauf-Szenarien kreiert. Ein geplanter 1:1 Probelauf vor einer Ausstellung kommt locker auf einige Tausend Franken zu stehen. Dann gilt es Geschirr, Tischtücher und Dekorationen zu beschaffen. Dazu kommen Transportfahrzeuge, Zollformalitäten, Reise- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie jede Menge Kleinkram und Unvorhergesehenes. Eine mittlere internationale Ausstellung kostet pro Team schnell eine beachtliche Summe von ca. Sfr. 20’000.-.

So gesehen wurde schnell klar, dass noch einiges mehr getan werden muss - und so gaben sich auch alle ihr Bestes auf allen Ebenen. Mit vielen Mailings wurden Sponsoren sowie Firmen- und Passiv-mitglieder gesucht und angeworben. Parallel dazu liefen bereits die Vorbereitungen für den , Salon Mondial" an der lGEHO in Basel. Es waren viele verrückte Ideen, die dann auch realisiert worden sind - Fazit - „ Bronzemannschaft “.

 

Auf Erfolgskurs

 

Im Februar 1994 war es dann soweit, das Team mit Alex Ulrich, Alexander und Heinz Rufibach, Werner Ritter und Stefan Romang holten sich an der Intergastra Stuttgart „ Mannschafts-Gold".

In gleicher Besetzung folgten im November 94 am Culinary World Cup an der Expogast in Luxenburg Mannschafts-Silber.

Im April 1995 Internationale Kochkunstschau an der HOGA in Nürnberg erreichte die Mannschaft den „ Grossen Mannschafts-Preis in Gold der Stadt Nürnberg „ und den „ Ehrenpreis des Freistaat Bayern „.

1996 im Februar ging es weiter. Wiederum in Stuttgart an der Intergastra erkämpfte sich die Mannschaft - Gold -. Im September desgleichen Jahres, dann anlässlich der Kocholympiade

in Berlin - Mannschafts-Silber -.

Zum ersten Mal waren auch Einzelaussteller mit dabei. Ueli Reber und Thomas Werle errangen „ Silber,, und Andreas Spuler sowie Valerie Plüss haben sogar eine Goldmedaille erkämpft. Toll!

Der Vorstand wurde in dieser Zusammensetzung formiert:

Alex Ulrich, Präsident

Heinz Rufibach, Vizepräsident; Alexander Rufibach, Kassier; Stefan Romang, Mutation; Werner Ritter, Materialverwalter

 

Die Jungen im Vormarsch

 

Auf 1997 war eine Verjüngung im Team angesagt, nicht etwa weil man die „Alten" in die Wüste schicken wollte, sie sind mit Rat und Tat immer noch fest dabei, wollen aber doch etwas kürzer treten. Die neue Teambesetzung setzte sich wie folgt zusammen:

Alex Ulrich, Team Manager; Ueli Reber, Teamcaptain; Thomas Werhle, Andreas Spuler und Valerie Plüss, alles Teamköche; Igor Gaffuri, Team Patissier.

Dass diese Rechnung auch bestens aufgeht, war klare Sache. Der erste Teamauftritt an der internationalen Kochkunstschau HOGA in Nürnberg endete mit Mannschafts-Gold. So wurde das Ziel genauso streng weiterverfolgt wie es einst die ersten Copains vorgelegt hatten.

Bei solchen Leistungen lag es nicht fern, dass eine solche Mannschaft auch bei einer Ausscheidung für die Nationalmannschaft mitkämpft. Anlässlich der lGEHO in Basel haben sich die Copains im Kalten Programm mit - Gold - und im warmen Programm mit - Silber - durchgesetzt

Im Februar 1998 in Stuttgart an der Intergastra hat die Mannschaft - Silber - errungen. Danach traten die Jungs im September 1998, in Luzern an der ZAGG auf und wurden bei einer sehr harten Jurierung nur mit - Mannschaftssilber - belohnt. Aber ohne Fleiss kein Preis.

Man ging mit neuem Elan an die Sache, hatte umgestellt und optimiert, um so im November 98 in Luxemburg am Culinary World Cup zu glänzen. In den Einzeln bewerteten Kategorien erhielten Ueli Reber - Silber -, Andreas Spuler - Gold -, Thomas Werhle - Bronce - und der Patissier Igor Gaffuri ebenfalls - Bronce -.

Überdies war Aufbruchstimmung angesagt und dabei hatte alles so gut angefangen. Nun drohte ein Zusammenfall dieser Vereinigung wie schon einmal. Was nun - Wie weiter ?

Aber Alex Ulrich, Koordinator und Alexander Rufibach, Kassier hatten nach langem Überlegen eine neue Idee.

Neue Vorstandsämter werden belegt:

Stefan Romang, Präsident

Alex Ulrich, Koordinator; Alexander Rufibach, Kassier; Heinz Rufibach, Vizepräsident.

 

Die neue Generation

 

Im August 1999 übergab der Vorstand das Mandat für die Mannschaft - Jürg Harlander - der als neuer Teamchef amtieren soll. Nun galt es so schnell wie möglich ein Team zusammenzustellen, denn der „ Salon Mondial „ an der IGEHO in Basel lag bereits vor der Tür. So traf es sich, dass Giuseppe Paradiso und Rene Hunkeler als Patissier zum neuen Team stiessen und als vierter Mann wiederum nochmals Alexander Rufibach in die Hosen musste.

Im November war es dann soweit und mit knapper Vorbereitung, warteten die neuen Copains auf die Bewertungen. Jürg Harlander - Gold -, Giuseppe Paradiso und der alte Fuchs Alexander Rufibach - Silber -. Leider ging der Patissier leer aus, aber wir haben trotz allem ein Mannschafts-Silber erhalten.

Im Frühjahr 2000 stand wieder einmal die Intergastra Stuttgart auf dem Programm und die Copains wollen zeigen wie gut sie sind. Neu im Team sind die Helfer Andy Mayer und Reto Zuberbühler. Das Team zeigte eine mittelmässige Leistung - Mannschafts-Silber und darunter 3 Silber- und 3 Broncemedaillen. Weil wir Schweizer natürlich verwöhnt sind, hagelte es starke Kritik. Es wurden ganz gezielt neue Ideen gesucht, probiert und trainiert. Denn die Copains wollen nicht locker lassen.

Im September ist die Zagg und da wollen wir sehen, so Teamchef - Jürg Harlander -. Mit Erfolg so kann man sich sehen lassen: Gold für J. Harlander und R. Hunkeler; Silber für G. Paradiso und Reto Zuberbühler. Die Copains sind wieder gerüstet!

 

Tal- und Bergfahrt

 

An der neuorientierten Kocholympiade in Erfurt wird es wieder hart für die Jungs. „Mannschafts-Bronce„ und grosse Enttäuschung innerhalb des Teams. Der erhoffte Erfolg blieb aus und der Teamchef macht sich Gedanken für eine Auswechslung einiger Teammitglieder. So kam Andreas Altorfer und Pedro Alves als Patissier zu uns ins Team. Neue Stärken und neuer Wind ! Geht's wieder Aufwärts ?

Mit neuer Motivation und guten Gedanken wurde Sitzung um Sitzung abgehalten. Viele neue Ideen und Kreatives kam zu Tage. Das sind wieder die Copains. Ja, sogar eine Dekorateurin war hinzugezogen worden.

HOGA Nürnberg 2001 wir kommen und hatten mit dieser Besetzung gleich abgeräumt.

Die Mannschaft erhielt 7 Goldmedaillen, den Ehrenpreis in Gold der Stadt Nürnberg und

des Vereins der Köche Baden-Württembergs.

Daraufhin zog es die Copains an den, vom Klub der Köche Pittenthal-Hochwechsel organisierten, internationalen Kochwettkampf nach Wien-Neustadt in die Arena Nova. Erstmals wurde ein Probelauf für diesen Anlass in der Gretag in Regensdorf im Rahmen des jährlichen Maidiners abgehalten, so das wir für Wien gerüstet waren.

Im Mai 2001 reiste die Mannschaft voll Zuversicht und Elan nach Wien. Unter anderem waren da noch 14 Nationalmannschaften und Köche aus 27 Nationen die um die Wette kochten. Man erwartete also gespannt die Resultate, denn wir kochten gegen die Lokalmatadoren aus Österreich. Dann endlich -Jürg Harlander, Giuseppe Paradiso, Andreas Altorfer, Reto Zuberbühler, Andy Mayer und Patissier Pedro Alves haben es geschafft: Mannschafts-Gold im Kalten Programm, Mannschafts-Silber im Warmen Programm,

Mannschafts-Gold und somit Gesamtsieger - Super-Sieg -!

 

Akzente werden gesetzt

 

Mit diesen Erfolgen wurde bereits ein neuer Weg beschritten und unser Ziel war klar.

Wir die Copains wollen im Jahr 2003 das neue Nationalteam werden.

Die erste Nominationsrunde wurde an der lGEHO in Basel eingeläutet. Mit einem Mannschafts-Gold und einem 3. Platz mussten wir uns zufrieden geben. Wie es so ist, wurde an dieser Fachmesse über das Projekt Singapore gesprochen und auch gleich ins Auge gefasst. Für eine Regionalequipe in der Schweiz eine teure Sache und ein Riesenaufwand so weit zu reisen um einen Wettbewerb zu bestreiten.

Also musste schon etwas getan werden um einen Betrag der ein ganzes Jahresbudget frisst einzuholen. Dieser spezielle Wettbewerb wird aber die neusten Akzente setzen.

Nun musste zuerst die Intergastra in Stuttgart bestritten werden, denn da hatte man noch eine offene Rechnung. Man wollte unbedingt zeigen, was wir im Stande sind zu leisten. Daniel Schmidlin tritt als neues Teammitglied in die Mannschaft ein.

Im Februar 2002 war es soweit und die Mannschaft tat dies nach Copains-Manier. Ergebnis 5 Goldmedaillen, Mannschafts-Gold, Mannschafts-Tagessieg und ein Tagessieg von Giuseppe Paradiso. Akzente sind gesetzt und für Singapore war der Weg vorbereitet.

Wiederum musste der Vorstand umgestellt werden.

Alex Ulrich, Präsident

Heinz Rufibach, Vizepräsident; Alexander Rufibach, Kassier, Jürg Harlander, Teamchef / Materialwart; Andreas Altorfer, Mutation.

 

Auf nach Singapore

 

Für den internationalen Wettbewerb an der Food & Hospitality Asia in Singapore machte sich die Mannschaft mit einem Probelauf startklar, indem man die Exponate mit einer Stunde Fahrt, cateringmässig von Zürich nach Fraubrunnen transportierte. Es galt für 30 Personen innert 24 Stunden ein Kaltes Büffet herzustellen.

Das Team: Alex Ulrich, Team Manager; Jürg Harlander. Teamchef; Giuseppe Paradiso, Andreas Altorfer, Daniel Schmidlin, alles Teamköche; Pedro Alves, Patissier.

Im Mai 2002 reiste die Mannschaft nach Singapore, wo einige Sponsoren schon vor Ort uns mit Ihrer Arbeit den Weg etwas ebneten. In einem Hotel durfte dann, dass für den Wettbewerb bestimmte Büffet hergestellt und auf die Expo geliefert werden. Mit einem Mannschafts-Gold und einem 4. Rang waren wir auf Anhieb dabei.

 

Weiter so im Text und es lief viel....

 

Im September 2002 stand die ZAGG in Luzern auf dem Programm, wo bereits die drei besten Schweizer Mannschaften im direkten Vergleich bewertet wurden. Mit 2 Goldmedaillen für Giuseppe Paradiso und Jürg Harlander und 3 Silbermedaillen für Daniel Schmidlin, Andy Mayer und Pedro Alves und Mannschafts-Silber blieben die Nominationspunkte eng beieinander.


Die Grundlage für die EXPOGAST Luxemburg ist gegeben und einige Verbesserungen mussten und wollten noch gemacht werden. Mit einem guten Programm stellten wir unser Können zur Schau. Die internationale und nationale Konkurrenz ist sehr stark. Ein hohes Niveau an Technik in der Kochkunst wird geboten. Bei strenger Bewertung auf internationaler Ebene erreichte das Team Mannschafts-Silber und landete auf dem 5. Schlussrang, bei 58 teilnehmenden Mannschaften aus aller Welt.

 


 

Showdown für die Nomination der Nationalmannschaft

 

Januar 2003 es ist soweit: die Copains bestreiten die Endausscheidung mit einem finalen Kochwettkampf in Aarau. Leider gelang es uns nicht, das neue Nationalteam zu werden, und somit räumten die alten Hasen das Feld für die Jungen.

 

Teamverjüngung

 

Nach einer kurzen Denkpause, konnten wir im Herbst 2003 das neue Team präsentieren: Alex Ulrich und Alexander Rufibach bestimmten Daniel Schmidlin zum neuen Teamcaptain. Nominiert wurden im weiterem Pedro Alvez, Patissier; Reto Zuberbühler, Marco Moser, Daniel Zaugg, Roland Schwarzenbach, alles Teamköche. Das Ziel: Teilnahme an der Food Asia in Singapore, Gourmetteam Challenge. Mit drei essbaren Probeläufen wurde vorbereitet was das Zeug hält. Es wurde sautiert, poeliert, pochiert, chiffoniert und so weiter. Im April 2004 war der Wettkampf. Das Team wurde mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Auf der Heimreise im Flugzeug wurden schon die ersten Ideen aufgeschrieben für die Teilnahme an der ZAGG in Luzern und für das Endziel und Highlight von diesem Jahr: die Teilnahme an der Olympiade der Köche in Erfurt. Wiederum war man gefordert etwas Innovatives und Modernes auf den Tisch zu bringen. Für das junge Team eine echte Herausforderung. An der ZAGG in Luzern wurde das Team mit Silber belohnt, und in Erfurt an der Olympiade mit Silber in allen Kategorien honoriert. Bei der anschliessenden Sitzung war dann spürbar, dass für zwei Teammitglieder der Zeitaufwand doch ein bisschen grösser ist als zuerst angenommen. Darum haben Reto Zuberbühler und Marco Moser um ein Timeout ersucht, was den beiden auch gewährt wurde. Für den Rest des Teams geht es lückenlos weiter für etwas ganz Neues.

 

 

Neue Ziele

 

Vorerst wurde vor der GV mit Probeläufen für Dubai Mass genommen. An der GV 05 hat Heinz Rufibach nach 12 Jahren Vizepräsident aus Zeit und Distanzgründen demissioniert. Der Präsident dankt  Heinz Rufibach für all seine Einsätze, auch im erfolgsverwöhnten Gründungsteam, das waren noch Zeiten. Es konnte als Ersatz Ulrich Stoller, Gemüsehändler und Food-Logistiker aus Zermatt als neuen Vizepräsidenten gewählt werden. Er hat sich auch schon einige Jahre für unsere Ziele eingesetzt, auch als Sponsor. Der neue Aktuar und Webmaster wurde Daniel Wyrsch. Er  hat im Vorfeld schon eine Riesenarbeit geleistet und die Homepage erstellt und die Copains auf elektronische Post umgerüstet. Nach 14 Jahren als Teammanager, nebst dem Präsidium, hat sich Alex Ulrich nach Dubai entschlossen, das Amt des Teammanagers an Alexander Rufibach zu übergeben, an wen den sonst. (Anmerkung:  die beiden Alex bilden immer sehr viele und gute junge Köche in Ausstellungstechnik aus). Wir verdanken auch Andreas Altorfer seine Arbeit als Aktuar und seine Einsätze im erfolgreichen Copains Team, auch er hat sich neue Ziele gesetzt.

 

Das erste Mal nimmt ein Schweizer-Regionalteam an einem Wettbewerb im Mittleren Osten teil. Am 4. Februar sind die Alpensöhne, wie ein Journalist schrieb, ins gelobte Morgenland geflogen, zur Teilnahme an der Gulf-food oder Middle East Championship in der Gourmetteam-Challenge. Das Team: Alex Ulrich, Daniel Schmidlin, Pedro Alves, Andreas Spuler, Marco Moser, Daniel Zaugg. Es wurde braisiert, poeliert, sautiert und bei der Preisverleihung wurden wir eigentlich unter unseren Möglichkeiten, nur von der Jury, geschlagen. Es gab dann doch die Silbermedaille mit dem schönen Titel „Middle East - Vice-Champion. Ein grosser Dank geht an Alexander Rufibach. Er hat für uns sehr viel Vor- und Nebenarbeiten geleistet: Flugtickets besorgt, Chargo organisiert und Hotel-Zimmer reserviert. Er und Ueli Reber sind später angereist. Als Supporter haben uns Herr und Frau Reich aus Lugano begleitet. Es gäbe da noch viele Neben-Geschichten, aber lassen sie sich die doch beim nächsten Maidinner erzählen.

 

Das MAIDINNER folgte dann. Ein erfolgreicher, traditioneller Anlass für unsere Mitglieder, gekrönt seit Jahren auch die Champagner von Laurent-Perrier, kredenzt von Walter Rohrbach und Sergio.

 

 

Salon Culinaire Mondial, zum dritten Mal

 

Bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte, haben wir die Nomination für die Teilnahme am Salon Culinaire Mondial geschafft. Das Team wird neu von Alexander Rufibach gemanagt. Wie immer braucht es Zusammenkünfte, um das kalte Programm der IGEHO in Basel zu kreieren und die Probeläufe festzulegen. Das tönt immer alles sehr locker, ist es aber schon lange nicht mehr: Abklären, wo produziert werden kann, Terminabsprachen, wann alle Teammitglieder mitarbeiten können etc. Da geht es dann schon einmal ins BERNER-OBERLAND, wo die Jungs einen Platz im Giessbach-Hotel bekommen haben, dank Saisonschluss des Hotelbetriebes. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und der Weg ist das Ziel. Nach so viel Aufwand und Einsatz ergab das am Salon Mondial eine starke Silber-Medaille für das Team.

 

 

Alles Gute im Parkhotel

 

Es ist mir fast peinlich, ab so viel Gastfreundschaft, die uns bei Martin Studer im Parkhotel Winterthur wiederfahren ist. Hier lebt man die Gastfreundschaft. Recht herzlichen Dank Martin Studer! Wir haben drei Probegalopps geplant und konnten alle drei dem Betrieb zum Selbstkostenpreis verkaufen. Zudem haben Sie uns Zimmer zur Verfügung gestellt, und das nicht zu knapp. An dieser Stelle möchten wir eigentlich nicht auf die Einzelheiten eingehen, wie so ein Probegalopp aussieht. Sie müssen sich einfach vorstellen, da kocht ein ganzes Team die ganze Nacht und versucht bis am Mittag 11:30 das Buffet für 30 Personen aufzustellen. In den meisten Fällen ist das auch gelungen.

Die Vorbereitung war also gut und so flogen wir dann am 23. April von Zürich nach Singapore, wie immer mit Kisten voll von Utensilien und manchmal auch mit einem Produkt, das man in Singapore vielleicht erst nach langem Suchen finden würde. Aber was man hat, das hat man. Den Rest der Lebensmittel haben wir wieder vor Ort eingekauft. Und dann die Produktion, der Transport, das Aufstellen, das Verkosten der Exponate von der Jury, dann am Nachmittag das Resultat: Bronzemedaille für das Team. Da gäbe es noch eine Geschichte dazu zu erzählen, wenn aber ein Jury Mitglied unsere Homepage dies lesen würde, wäre das wohl ein Fehler. Das TEAM: Alexander Rufibach, Pedro Alves, Daniel Zaugg, Tina Burgi, Christian Schaad, Florian Jenzer. Der Stolli von Zermatt und der Presi haben am Vorabend den Tisch eingedeckt und die Vorbereitungen für die Nüssli-Bar getroffen. Auch hier sind Geschichten, die an einem unserer Anlässe erzählt werden dürften.

Wie immer voll unter Strom zurück in der Schweiz, das Maidinner organisieren. Es gab ein schönes Dinner, begleitet von den schönsten Champagners durch das ganze Menü von Laurent-Perrier und Seafood von der Dyhrberg.

 

 

ZAGG Luzern, gute Plattform

 

Wenn man sich auf einen Weltcup vorbereiten will, kommt man an der Zagg nicht mehr vorbei. Ist es doch eine sehr gute Gelegenheit nochmals Mass zu nehmen und sich mit der Kritik der Jury und der Selbst-Kritik auseinander zu setzen. Das Resultat war gut, aber man war mit der Silber-Medaille trotzdem nicht sehr zufrieden. Man war sich einig, für nach Luxembourg nochmals einen draufzusetzen.

 

 

WORLD CULINARY CUP LUXEMBOURG 2006

 

Beim letzten alles entscheidenden Probelauf stellt sich die Frage: KÜRBIS-KERNE ODER CAVIAR? Es kam alles ganz anders, ein fast neues Programm entstand und das war gut so. An diesem Wochenende durfte das Team im Jungfrau-Viktoria in Interlaken ihr Programm produzieren. Recht schönen Dank an die Direktion und an den Executive-Chef, Manfred Roth für Ihren Goodwill. Am 20.November 2006 wurde dann das Programm dem Wohlwollen der internationalen Jury unter mehr als 1200 Teilnehmern überlassen. Das Team mit Alexander Rufibach, Pedro Alves, J.J. Blumer, Christian Schaad, Mario Mumenthaler gewann eine sehr gute Silber-Medaille. Nach dem Abräumen verschwellten wir die Medaille mit Bier und gekochten Schweinefüssen.

 

 

Die Fortsetzung folgt Ende 2007.